Gedenken zum Wochenende

Zwei Jahre, einen Monat und einen Tag ist es her.

 

occupy

Und viel mehr Leute, als auf diesem Bild zu sehen sind, waren auch nicht da (Immerhin, natürlich war der obilgatorische Ströbele mit dem obligatorischen Fahrrad anwesend, auch wenn er auf dem Bild nicht so einfach zu finden ist). Sollte man dieser Sache hinterhertrauern? Sollte man auf eine Wiederbelebung hoffen? Keine Ahnung, ich hab’s aufgegeben, längst. Und doch auch nicht, irgendwie.

Meine WG-Vorgängerin – oder wer auch immer es war – hängte an die Toilettenrollenhalterung einen Aphorismenband von Lichtenberg. Passend zu dem Bild (deswegen überhaupt das Posting hier) las ich darin heute morgen:

Die eine Hälfte unserer Landsleute ist mit in den großen kritischen Aufstand und in das Rezensieren omnium contra omnes so verwickelt, daß sie nicht hört, und die andere liegt in einem empfindlichen Schlummer und hört und sieht nicht, was um sie vorgeht…

Erstaunlich, wie lange es das Internet mit seinen Filterblasen schon gibt…

3 Gedanken zu „Gedenken zum Wochenende

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