Kein Titel

Kein Rant, kein Appell, kein Rückblick.

Keine guten Vorsätze.

Keine Empörung, nur stummes Verzweifeln.

Kein Schnee, keine Geschenke und keine Lieder.

Keine Party, nichts zu feiern.

Kein Kater, immerhin.

Kein Mut und kein Sinn.

Kein Glaube, keine Liebe, keine Hoffnung.

Keine Ahnung, wie das weitergehen soll.

Kein Ende in Sicht.

Keine letzten Worte.

 

Keine Lügen mehr.

Keine Schuldzuschreibungen.

Keine Ausflüchte und keine Kompromisse.

Kein Warten auf Besserung.

Kein Aber und kein Was wäre wenn.

Keine Ahnung, ob das klappt.

Keine andere Möglichkeit.

Keine letzten Worte.

13 Gedanken zu „Kein Titel

  1. „Kein Titel“ – Doch ein Titel?
    Was ist das nun,
    was tust du,
    Tust du?
    Oder überlegst du noch.
    Genau wie der Dezember – auch du wirst gebraucht

  2. Nur ein schreibtechnischer Hinweis, keine Klugscheißerei: die Existenz des ’stummen Verzweifelns‘ passt da nicht hin. Möglicherweise ist das gezielt gesetzt oder erwünscht, ich empfand es als störend, zumal an dieser Stelle.

    Ein persönlicher Hinweis inkl. Klugscheißerei: jedes KEIN muss sein. Sonst ergibt das EIN, das DER, DIE, DAS, das jene und das welche keinen Sinn und wir würden in unserer GlückSeligkeit zu Grunde gehen.

Kommentar verfassen