trenn/scharf

07.08.04

Spätestens zur Zeitumstellung
ist es Zeit, um Stellung
zu beziehen.

Ich springe in den Graben
zwischen gut und böse
und versinke.

Knietiefer Schlamm.
Trübe Brühe.
Kein Ufer in Sicht.

Die erste Abstraktion der Menschheit
war wohl, Grenzen zu ziehen.
Wo es ging.

Wer das nicht akzeptiert,
wird abgeschoben.
Ins Niemandsland zwischen richtig und falsch.

Die Wahrheit zu pachten
kommt nicht in den Sinn.
Oder teuer zu stehen.

2 Gedanken zu „trenn/scharf

    1. Ja, irgendwie schon. Es steht Berlin drauf, es sieht wie Berlin aus und es ist da, wo Berlin war – aber fühlt sich trotzdem irgendwie komisch an. Ganz ähnlich ist es mit dem Sein…

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