Was man so sagen könnte

03/06/14

 

Gerade kriecht die Gentrifizierung bei mir um die Strassenecke,
könnte man so sagen.
Oder man könnte sagen,
da werden ein paar neue Läden aufgemacht,
schick mit prächtigen Blumen in den Schaufenstern
und Flachbildschirmen an der Decke.

 

Dort wo früher ein paar alte Läden waren,
und dann gar nichts,
und dann Baugerüste.

 

„Hier bist du sicher.“ Meinte einer,
der schon lange im Wedding wohnt.
Hochbahn, keine Entwicklungsmöglichkeiten,
wenigstens im Umkreis von drei Querstrassen.

 

Und dann kommen eben diese Läden mit den
viel zu üppigen Blumensträußen im Fenster
um die Ecke gekrochen.
Und scheren sich einen Scheiss drum,
was Leute aus dem Wedding sagen.

7 Gedanken zu „Was man so sagen könnte

    1. (Schön. Landete trotzdem in diesem blöden Akismet-Ordner. Das ist aber der erste Kommentar, bei dem mir das rechtzeitig auffiel, so dass ich ihn noch retten konnte. Wär ja auch schade drum 🙂 )

        1. Ich habe auch keinen blassen Schimmer. Vielleicht, weil nix in dem Kommentar war ausser ein Link? Es sind mir dadurch schon einige Wortmeldungen durch die Lappen gegangen, und vor allem: Wenn man nicht schnell genug ist, was bei mir meist der Fall ist, weiss man auch gar nicht, wer da was geschrieben hat, weil die geblockten Kommentare ziemlich schnell in den ewigen Jagdgründen verschwinden… :-/
          Also gleich mal an alle, die hier gern was sagen wollten und nicht konnten: Sorry.

    1. Richte ich aus 😉
      (Interessant, was Texte machen, wenn man sie nicht mehr in der Hand hat: Ich sollte vielleicht aus „der schon lange im Wedding wohnt“ ein „der schon längst im Wedding wohnt“ machen. Nur dem ortskundigen Auge fällt auf, dass im Wedding keine Hochbahnen fahren, vermutlich…)

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